Grüße vom Landesinnungsmeister Eckhart Neun zum Jahresausklang

Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu. Eingespannt in das Tagesgeschehen in unseren Betrieben ist es an uns vorübergerauscht und sehr oft fehlt die Zeit und Muße für die Wahrnehmung für das, was um uns herum passiert. Bundes- und Landtagswahlen sind abgehakt, schwerwiegende Veränderungen sind keine zu erwarten. Von Lebensmittelskandalen sind wir verschont geblieben, steigende Kosten und bürokratische Lasten drücken, aber die Geschäfte laufen und wir sind täglich gefordert, alles zu tun, damit es so bleibt. Eigentlich ist alles, wie immer - könnte man meinen.

Umso mehr erstaunt der Rückblick auf die Vielzahl herausragender Ereignisse und Aktivitäten im hessischen Fleischerhandwerk und in unseren Landesinnungsverband. Mit Inkrafttreten der Fusion zur Fleischer-Innung Frankfurt-Darmstadt-Offenbach zu Jahresanfang ist in Sachen Organisationsreform ein bundesweit laut hörbares Signal gesendet worden. Die Fusion hat Vorbildcharakter, auch deshalb, weil der Wille der Kollegen alle erdenklichen organisatorischen und bürokratischen Hürden überwunden hat.

Nach der Fachstudienreise nach Peking, die neben den bleibenden Eindrücken vor Ort auch wertvolle Erkenntnisse für das Ehrenamt gebracht hat, richtete sich der Fokus auf die IFFA in Frankfurt. Ein IFFA-Jahr ist immer ein Besonderes, gerade für uns Hessen. Die IFFA 2013 ragt aus den IFFA-Jahren heraus durch überdurchschnittlich Erfolge für hessische Betriebe an den Produktwettbewerben des DFV, durch den herausragenden Erfolg unserer hessischen Landessiegerin beim Internationalen Leistungswettbewerb der Fleischerjugend und die Urkundenverleihung zur Hessischen FSK durch Staatssekretär Weinmeister.

Das Highlight im Juni war der Fleischwurststand des LIV Hessen beim Sommerfest in der hessischen Landesvertretung in Berlin. Dort wurde den hochkarätigen Gästen aus Bundes- und Landespolitik nicht nur das hessische Traditionsprodukt gereicht, sondern die Gelegenheit für wichtige Gespräch und Lobbyarbeit für die Fleischer in Hessen geleistet.

Ende August hatten wir einen sehr konstruktiven Hessen-Verbandstag bei der Fleischerinnung Bergstraße im Odenwald und im September einen von guten Leistungen gekrönten Landesleistungswettbewerb der Fleischerjugend in Dillenburg. Beim Bundesleistungswettbewerb im November konnten sich dann unsere beiden Landessieger erneut auf vorderen Plätzen behaupten. Im Zeitraum August/September lief auch wieder die eigene Radiowerbung der Fleischer in Hessen begleitend zur Gemeinschaftswerbung des Fleischerhandwerks im Fernsehen, wie zuvor mit ausgezeichneten Werten der Medienanalyse.

Ganz nebenbei hatten die nordhessischen Innungen mit ihrer Ahle Worscht-Aktion auf dem Hessentag einen tollen Publikums- und Medienerfolg und gingen zwei von drei ersten Plätzen beim diesjährigen bundesweiten Rudolf-Kunz-PR-Preis an die Innungen Hanau und Frankfurt-Darmstadt-Offenbach. Den bisherigen Abschluss bildete Anfang Dezember die traditionelle Adventsfeier in Frankfurt mit über 300 aktiven und ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, ihren Kindern, Freisprechung, FSK-Urkundenübergabe, Nikolaus und Fleischer-Sängerchören. 

Im Ergebnis ist im zu Ende gehenden Jahr im hessischen Fleischerhandwerk und seinem Landesverband sehr viel passiert und war 2013 doch nicht wie immer. 2014 wirft seinen Schatten voraus und die Planungen für die Aktivitäten laufen bereits. Vielleicht wird auch das kommende Jahr ein Besonderes. Daran arbeiten wir.

Ich wünsche allen Kolleginnen und Kollegen und allen, die Ihnen lieb und wert sind, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein paar Stunden der Einkehr und Besinnung. Ich wünsche Ihnen allen Gesundheit, viel Freude, Zufriedenheit und geschäftlichen Erfolg.